
Die Bestraften: der
"Kropferte", der "Torerte", der "Schiefhals"

Hochzeit zu Kana,
Reisingerkrippe in der Jesuitenkirche
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In einem
Seitenraum ist seit Dezember 1996 die
umfangreiche Jahreskrippe der Marianischen Männerkongregation zu
bewundern. Sie umfasste ursprünglich 33 Bilder, heute wird sie in 18
Szenen präsentiert.
Sie zeigt wichtige Stationen des Alten und Neuen Testaments von der
Adoption des Moses durch die Tochter des Pharao bis zur Steinigung des
heiligen Stefanus. Im Mittelpunkt stehen Geburt,
Leben und Sterben Jesu Christi. Von einheimischen
Künstlern, Handwerkern und Putzmacherinnen geschaffen,
ist sie „die” Traditionskrippe Straubings.
Aus einem Altbestand, den der Präses der Kongregation und
Ehrenbürger der Stadt Johann B. Reisinger
ab 1830 von den Karmeliten bekam (vgl. Karmelitenkirche), entwickelte sich
von 1848 bis 1861 die
große Kongregationskrippe mit über 300
Figuren. Reisinger wendete dafür ca. 1300 Gulden auf (Preis
für ein mittleres Anwesen). Dabei gelang ihm auch der Erwerb einer
barocken Kirchenkrippe, die
zum Besten gehört, was Niederbayern an
Krippen zu bieten hat. Besonders bemerkenswert ist
der große Jerusalem-
Prospekt des Malers Max
Merz aus dem Jahre 1860. Die einzelnen Szenen wurden bei der
Neuaufstellung mit Figuren der gleichen Hand bzw. Herkunft ausgestattet,
die fehlenden Tiere durch Oberammergauer
Schnitzwerke ersetzt. Die wenigen erhaltenen
alten Bauten und Bauteile sind in die
malerischen neuen Szenerien eingearbeitet. Das weihnachtliche Geschehen
spielt vor der Silhouette und den Mauern und Türmen der Stadt Straubing.
Gesamtrestaurierung,
Präsentation und Betreuung:
Elisabeth und Franz Karl
Besichtigung von Mitte Dezember bis Hl. Drei Könige täglich,
außer Montag, 14 bis 16 Uhr
Krippenweg |
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