Kirche und Krippenstube der Karmeliten

       Der Krippenreichtum Straubings ist ohne die Aktivitäten der 
       Karmeliten kaum zu erklären. Seit 1665 ist ein
Opfergang an 
       der Krippe bezeugt.
1780 vermachte der Gürtler J. W. Zislsperger
       seine Krippe mit über 100 Figuren dem Orden. Ein Teil dieser 
       ersten  nachweisbaren Straubinger  Hauskrippe ist noch heute  
       in der Krippenstube in Gebrauch, ein zweiter  Teil gelangte 1880 
       als Erstausstattung in die Kongregationskrippe
       (Reisingerkrppe in der Jesuitenkirche)
       
     

       Anbetung der Hirten

Durch die großzügige Ergänzung aus Südtirol (um 1880) und 79 Figuren des Bildhauers Josef Hien aus Ottobrunn ab 1954 wuchs der Bestand auf über 300 Figuren. So können bis jetzt 36 Szenen einer Jahreskrippe gezeigt werden. 
Das Weihnachtsgeschehen gruppiert sich inmitten einer bewegten Landschaft und phantasievoll-
orientalischen Gebäuden vor einem gemalten Hintergrund 
der Stadt Jerusalem.

Betreuung: Elisabeth und Franz Karl

Beim Umzug der Marianischen Kongregation von der Jesuiten- in die Karmelitenkirche 1814 gelangte die große Barockkrippe vor dem Sebastiansaltar in den Besitz des Klosters. Erste Nachrichten über diese typische Jesuitenkrippe tauchen 1638 und 1646 auf. 44 Köpfe für Meterfiguren und 42 Paar Hände sind erhalten. Seit 1997 entstanden Rekonstruktionen von 24 Barockfiguren; dazu zehn Tiere und ein großer Hintergrundbau. Mit dem ersten Advent beginnen die Szenen: Verkündigung an Maria, Gang zur Base Elisabeth,Herbergsuche, Heilige Nacht, Königsanbetung, Flucht nach Ägypten.

Rekonstruktion, Bekleidung des Gesamtbestands und Bauten:
Elisabeth und Franz Karl





Krippenweg